Heilpädagogisch-therapeutische Jugendwohngruppe erhält Spende

Frank Emmerich (links), Kuratoriumsvorsitzenden Stiftung FreimaurerLoge Fürth Christian Kuhn (Mitte), Geschäftsführer des VSJMarkus Algner (rechts), Stiftungsverwalter

Die Spende in Höhe von 1.000 Euro geht an die Heilpädagogisch-therapeutische Jugendwohngruppe.

 

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Zukunftsperspektiven sind für junge Menschen elementar. Verwurzelung und Rückhalt sind für ihre Entwicklung genauso wichtig wie Selbständigkeit und Begleitung. Es gibt allerdings Situationen, in denen Jugendliche in ihrer Herkunftsfamilie genau dies nicht erfahren. Für sie braucht es Orte, an denen sie sich entfalten können. Ein Ort der Betreuung kann hier die heilpädagogisch-therapeutische Jugendwohngruppe in der Maxstraße in Fürth sein.

Im Frühjahr hat die Stiftung FreimaurerLoge Fürth beschlossen, die soziale Arbeit des Vereins für sozialpädagogische Jugendbetreuung (VSJ) mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro zu unterstützen. „Mit dem Geld soll die Arbeit der Jugendwohngruppe unterstützt werden“, so Frank Emmerich, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. „Bis zu sieben Jugendliche ab 14 Jahren erhalten hier einen strukturierten Rahmen und werden positiv in ihrer Entwicklung unterstützt. Genau in Fällen, wo dies in den Herkunftsfamilien nicht möglich ist“.

Christian Kuhn, Geschäftsführer des VSJ, nahm den symbolischen Scheck stellvertretend für alle Mitarbeitenden und Betreuenden erfreut entgegen. „Nur durch Spenden kann das vielfältige Angebot des Vereins dauerhaft sichergestellt werden. In der Wohngruppe Maxstraße engagiert sich ein breit aufgestelltes Team aus Sozialpädagog•innen und Therapeut•innen für Jugendliche, die es sonst sehr schwer hätten, Ihren Weg in der Gesellschaft zu finden. Wir freuen uns sehr über dieses wundervolle Signal der Solidarität in unserer Stadt.“

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2.600 Euro für die Ukraine-Hilfe

Karl Quint und Constantin von Wangenheim von der „Humanitarian Aid Collaboration“ nahmen am Fürther Logenhaus den symbolischen Spendenscheck von Frank Emmerich, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung FreimaurerLoge Fürth und Stiftungsverwalter Markus Algner entgegen.

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Karl Quint und Constantin von Wangenheim von der „Humanitarian Aid Collaboration“ nahmen am Fürther Logenhaus den symbolischen Spendenscheck von Frank Emmerich, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung FreimaurerLoge Fürth und Stiftungsverwalter Markus Algner entgegen.

Über eine aus dem Kreis von Freimaurern gegründete Nürnberger Initiative wurden seit dem Kriegsausbruch zahlreiche Hilfsgüter in die Ukraine geschafft. Hierunter zählten unter anderem Großkücheneinrichtungen, Medikamente und medizinische Ausrüstung für die Akutbehandlung von Verletzten sowie medizinische Hilfsmittel wie etwa Rollstühle oder Gehhilfen. Aber auch zivile Güter des täglichen Bedarfs und Lebensmittel standen hierbei im Fokus.

Seit Beginn der Hilfsleistungen hat sich der Unterstützungsbedarf in der Ukraine verändert. Heute steht der Aufbau der medizinischen Infrastruktur im Fokus. Obwohl sich die Öffentlichkeit an den Krieg gewöhnt hat und die Unterstützungsbereitschaft und das Spendenaufkommen kontinuierlich abnehmen, arbeitet die Initiative mit regionalen und internationalen Partnern derzeit daran, einen professionellen Krankentransportdienst für Schwerverletzte in der Ukraine aufzubauen und zu betreiben.

Mit der aktuellen Spende gibt die Stiftung FreimaurerLoge der Initiative ein wichtiges Signal: Die Freimaurer wenden sich nicht der Not und dem Elend ab, sondern engagieren sich weiterhin im Sinne der Humanität, Toleranz und Brüderlichkeit.

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Ein Spielplatz und neue Fahrräder für geflüchtete Kinder

Drei großzügige Spenden ermöglichen die Anschaffung von Rädern und die Errichtung eines Spielplatzes an der Unterkunft für Ukraineflüchtlinge.

„Wir wollen nicht einfach eine Unterkunft bieten. Nein, wir wollen eine gute Unterkunft“, erklärte Benedikt Döhla. Der Sozialreferent freute sich deshalb über Spenden in einem Gesamtwert von 11.000 Euro für das sogenannte Containerdorf an der Hafenstraße, in dem derzeit rund 400 Geflüchtete aus der Ukraine leben.

So konnte dank einer Spende des Lions Clubs Zirndorf-Franconia in Höhe von 4.000 Euro der Bestand an Fahrrädern erweitert werden. „Damit erhöhen wir auch die Mobilität der hier lebenden Menschen“, so der städtische Integrationsmanager Richard Linz. Die in Kooperation mit der Werkstatt der Kinderarche erstandenen Räder kommen bestens an – auch bei den Kindern.

Diese dürfen sich zudem über einen neuen Spielplatz mit zwei Rutschentürmen und einem Kletternetz freuen. Ermöglicht wurde die Anschaffung zum einen durch eine 5.000-Euro-Spende der Stiftung Freimaurerloge Fürth. Zum anderen steuerte Martha Dorr mit ihrem sozialen Projekt „Kaffee und Kuchen für den guten Zweck“ weitere 2.000 Euro bei.

13. Juli 2023

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Gala-Diner 2023 

Am 19. April 2023 hatte die Stiftung FreimaurerLoge Fürth im Logenhaus zu einem mildtätigen Gala-Diner geladen. Die Einnahmen des Abends gingen an das Sozialreferat der Stadt Fürth.

Die Fürther Freimaurer unterstützten damit die Errichtung eines Kinderspielplatzes in der Hafenstrasse.

Besonders mit Bezug zu den geflüchteten Kindern aus der Ukraine erläuterte Manuel de Roo, Meister vom Stuhl der Fürther Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“, dass die Kinder hoffentlich „…ihre kreative Kraft für ihr späteres Leben frei entfalten können, und nicht in Angst und Schrecken der Kriegsberichte gefangen verharren müssen…“.

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Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner überreichte dem Sozialreferenten der Stadt Fürth Dr. Benedikt Döhla einen Spendenscheck, um den Spielplatzbau zu unterstützen.

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Preisverleihung 2019 – Stiftung

In einem Festakt im Logenhaus Fürth haben am Freitagabend rund 80 Gäste die Arbeit des Hospizvereins Fürth gewürdigt. Anlass war die Übergabe einer Spende in Höhe von 3.000 Euro an den Hospizverein Fürth durch die neu geschaffene Stiftung FreimaurerLoge Fürth.

Dr. Roland Hanke, Vorsitzender des Hospizvereins, betonte in seiner Dankesrede die Parallelen von Hospizarbeit und Freimaurerei. Beide stellen in einer lebensbejahenden Weise stets den Menschen in den Mittelpunkt des Handelns. Dabei soll die Würde des Menschen gewahrt werden – geleitet von Freiheit, Vernunft, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und Liebe. „Der Mensch hat in der Regel keine Angst vor dem Tod, er fürchtet sich aber vor dem Sterben“, so Hanke. Hospizarbeit setzt genau dort an. Hoffnung wird dabei nie in Frage gestellt, denn in ihr liegt mehr Kraft als in jeder Medizin. Hoffnung stirbt nie.

Sowohl der Bürgermeister der Stadt Fürth, Markus Braun, als auch Franz Forman, stellvertretender Landrat Landkreis Fürth, bezeichneten den Hospizverein als würdigen Empfänger der Spende. Menschen in Würde sterben zu lassen ist ein Ausdruck humanitären Handelns und demnach eng verbunden mit dem Wesen und Wirken der Freimaurerei. Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner verwies in seiner Ansprache auf den Kreislauf des Lebens. Dem neugeborenen Kind wird sehr viel Aufmerksamkeit und Fürsorge zuteil. Die Freude wird von der Familie nach außen getragen. Sterben hingegen ist immer noch viel zu häufig einsam und Tabu behaftet. Umso wichtiger ist die „Letzte Hilfe“ durch Hospizarbeit einzuschätzen.

Mit der Spende an den Hospizverein Fürth ist die neu gegründete Stiftung FreimaurerLoge Fürth erstmals öffentlich in Erscheinung getreten. „Dabei wird mit dieser Stiftung eine lange Stiftertradition der Fürther Freimaurerloge fortgesetzt“, erläutert Frank Emmerich, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums. Es wird wohl kaum eine Bürgerin bzw. einen Bürger Fürths geben, welcher nicht unmittelbar Assoziationen mit dem „Nathanstift“ bzw. der „Volksbildungsstätte Berolzheimeranum“ hegt. Was viele jedoch nicht wissen: Diese und auch zahlreiche weitere Stiftungen des frühen 20. Jahrhunderts gehen auf das Wirken von Freimaurern zurück. All diese Stiftungen gingen aufgrund von Inflationen oder Enteignungen durch das NS-Regime 1933 verloren. Nach dem 2. Weltkrieg haben sich die Brüder der Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ weiterhin caritativ betätigt. So etwa im Rahmen der jährlichen Grillenbergerschen Bescherung bedürftiger Kinder oder der seit 1989 existierenden Drs.-Heinz-u.-Eva-v. Plänckner-Stiftung. Letztere verleiht aus ihren Mitteln seit 1993 den „Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit“.

Der Zweck der neu gegründeten Stiftung ist breit gefächert und umfasst die Bereichre Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Bildung und Erziehung, Heimatpflege und Heimatkunde, Völkerverständigung und allgemein mildtätige Zwecke. Die Stiftung steht als sog. „nicht rechtsfähige Stiftung“ unter Verwaltung der Loge. Die Stiftung FreimaurerLoge ist gemeinnützig anerkannt. Hierdurch ergibt sich steuerlich begünstig die Möglichkeit, Spenden und Zustiftungen zu leisten. Ein siebenköpfiges Kuratorium überwacht und kontrolliert den Stiftungsträger und bestimmt die zu fördernden Einrichtungen bzw. Organisationen. Das Kuratorium ist ebenso ehrenamtlich tätig wie der von der Loge ernannte Stiftungsverwalter. Mit Blick in die Zukunft wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich weitere Stiftungen unter der neuen Stiftung etablieren. Die Stiftung FreimaurerLoge fungiert dabei als Dach und bietet Interessenten die Option, Vermögen oder Immobilien auf die Stiftung unter Vorbehalt des lebenslangen Nießbrauchs zu übertragen. Auf diese Weise kann so dauerhaft unter eigenem Namen über das eigene Leben hinweg Gutes für die Gesellschaft geleistet werden“, so Emmerich.

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300 Jahre Freimaurerei – Feierlichkeiten in Fürth

Am 11. und 12. März 2017 fand der Höhepunkt der über das ganze Jubiläumsjahr verteilten Veranstaltungen der Fürther Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ statt. Nachfolgend der Bericht über die Stadtführung und den Festakt.

Stadt- und Logenhausführung

Am 11.03. lud die Loge zu einer Führung „Fürther Freimaurer – Wegweiser in der Stadtentwicklung“ mit anschließender Logenhausbesichtigung ein. Fast 90 Personen informierten sich über das Wirken der Logenbrüder zum Wohle ihrer Heimatstadt. Stadtführerin Michaela v. Wittke informierte die Besucher ausführlich über die Brüder Schiller, Seeling, Löwensohn, Kurz, Gundelfinger, Holzinger, Kurz, Kißkalt, und Mailänder. In einer Pause erhielten die Gäste Getränke und Brezen in „Winkelmaß-und-Zirkel-Form“ was ein allgemeines Schmunzeln auslöste.

Festakt „300 Jahre Freimaurerei“

Der Festakt, für den OB Dr. Thomas Jung die Schirmherrschaft übernommen hatte, fand am 12.03. im Festsaal des Logenhauses statt. Rund 150 Gäste nahmen daran teil. Neben Großmeister Karl Deckart und Distriktmeister. Hannes Brach waren Personen aus dem öffentlichen Leben (MdL Petra Guttenberger, Bezirksrat Michael Maderer, Stadträte) sowie viele Brüder aus nah und fern vertreten – davon sogar 14 Brüder aus Zürich. Nach seinem Grußwort überreichte OB Jung an Logenvorstand Frank Emmerich einen Scheck in Höhe von 1000 € für Arbeiten am Logenhaus. Auch Bundesminister Christian Schmidt sandte der Loge eine schriftliche Grußbotschaft, die verlesen wurde. „Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ist die Geisteshaltung der Freimaurer heute wichtiger denn je“ betonte Minister Schmidt.

Im Vortrag des Historikers Jean Manuel Pauli „Freimaurerei ist ein eigenartiges System…, oder: Die vielen Wurzeln einer diskreten Gesellschaft“ wurde die Entwicklung der Freimaurerei vorgestellt und als Beispiele die Logen in Ansbach, Erlangen Nürnberg und Fürth aufgeführt.

Nach einer Pause mit Imbiss fand ein moderiertes Podiumsgespräch „Warum Freimaurerei? – Warum ich Freimaurer wurde und noch immer bin?“ statt, in dem auch die Zuhörer mit eingebunden wurden. Die Podiumssteilnehmer wussten auf die Fragen des Moderators und des Publikums profund zu antworten und machten deutlich, welche der vielen Facetten der Freimaurerei sie besonders faszinieren und was sie an den Bruderbund bindet.

Die Fürther Nachrichten berichteten am 14.03. ausführlich über die gelungene Veranstaltung.

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Mit rund 150 Personen war der Festsaal gut gefüllt.

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OB Dr. Thomas Jung (links) überreicht an Logenvorstand Frank Emmerich einen Scheck in Höhe von 1.000 €.

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Grünerla mit Freimaurerbreze

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Restitution von Masonica an Vereinigte Großlogen

Am 13. November 2016 wurden in einer Feierstunde im Tempel des Fürther Logenhauses 170 geraubte freimaurerische Bücher aus der Bibliothek des NS-Blattes „Der Stürmer“ von der Stadtbibliothek Nürnberg an die Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD) übergeben. Wie kam es zur Rückgabe der Masonica?

Julius Streicher, NS Gauleiter Franken und Herausgeber des Hetzblattes „Der Stürmer“, beschlagnahmte mit seinen Schergen in regelrechten Raubzügen Gegenstände und Bücher vorwiegend aus jüdischem Besitz. Aber auch freimaurerische Literatur aus Logenbibliotheken gehörten zu seiner Beute. Er verbrachte den Raub in die Redaktionsräume des „Stürmers“ und auf sein Landgut Pleikershof bei Cadolzburg.

Nach Kriegsende wurden diese Bestände im Juni/Juli 1945 von der US-Militärregierung beschlagnahmt und sollten der sich neu konstituierenden jüdischen Gemeinde übergeben werden. Da diese für die Bücher zu dieser Zeit keine Verwendung hatte, verfügte sie, dass die Bücher als Dauerleihgabe der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) der Stadt Nürnberg überlassen werden sollten. Die Bestände wurden noch im Sommer 1945 der Stadtbibliothek Nürnberg übergeben. Zu den heute unter dem Begriff „Sammlung IKG“ zusammengefassten Beständen zählen ca. 9000 Bücher.

Leibl Rosenberg, Beauftragter der Stadt Nürnberg für die Sammlung IKG, der seit 1997 mit der Restitution der gesamten „Stürmer-Bibliothek“ befasst ist, entdeckte, dass die Sammlung auch Bücher freimaurerischer Herkunft enthielt.

Br. Gerd Scherm, Altstuhlmeister der Rothenburger Loge „Zu den Drei Türmen“, hatte vor einigen Jahren bereits Kontakt zu Leibl Rosenberg in Zusammenhang mit der Restitution von Büchern bezüglich der Familie seiner Ehefrau Friederike. So war es nicht verwunderlich, dass Leibl Rosenberg, selbst B’nai B’rith-Bruder, Kontakt mit ihm aufnahm. In vielen Stunden gemeinsamer Arbeit, die sich über mehrere Jahre erstreckte, wurden über 170 Bücher freimaurerischer Herkunft in verschiedensten Sprachen identifiziert. Br. Scherm zog alle Register um Leibl Rosenberg bei seiner Arbeit zu unterstützen und bemühte sogar per Internet Kryptologen, um z.B. die Geheimschrift der Exlibris eines Buches zu entziffern. „Ohne Gerd Scherm wäre die Arbeit nicht in dieser Qualität zu schaffen gewesen“ betonte Rosenberg.

Diese Bücher sollten feierlich an die VGLvD als Rechtsnachfolger übergeben werden. Br. Scherm schlug als Veranstaltungsort das Fürther Logenhaus vor, in dem er vor 25 Jahren aufgenommen wurde. „Die Nabelschnur zur Mutterloge reißt eben nie“ meinte er. Am 13. November war es dann soweit. VGL-Großmeister Christoph Bosbach und Großarchivar Sebastian Hillebrand nahmen die 170 Bände von Leibl Rosenberg entgegen um sie ins Archiv der VGLvD zu integrieren.

„Nur selten erfüllt mich bei dem, was ich tue, Freude. Heute ist dies der Fall“ erklärte Leibl Rosenberg in seiner Ansprache. Seine Freude rührt nicht zuletzt daher, „dass sich die VGLvD bereit erklärt haben, auch Schriften aus dem vormaligen Besitz einzelner Mitglieder von Freimaurer-Logen treuhänderisch an sich zu nehmen, die Nachkommen und Rechtsnachfolger dieser Personen nach Kräften zu suchen und ihnen, sobald es nur irgend geht, wieder zurück zu geben“ so Rosenberg.

Großmeister Christoph Bosbach zeichnete nach seiner Dankesrede Rosenberg für seine Verdienste um die freimaurerische Literatur mit der silbernen Matthias-Claudius-Medaille der VGLvD aus und überreichte ihm die Urkunde.

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VGL-Großmeister Christoph Bosbach (r.) ehrt Leibl Rosenberg mit der silbernen Matthias-Claudius-Medaille.
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Eine kleine Auswahl der Bücher, die Leibl Rosenberg an die VGL übergab.
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Gerd Scherm mit einem französischen Buch.

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Kinderbescherung im Logenhaus

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Dieses Jahr waren zur Grillenbergerschen Kinderbescherung 74 Kinder und zehn Betreuer/-innen aus der BRK Kindertagesstätte Nautilus ins Logenhaus eingeladen.

Der Nachmittag verlief in harmonischer Weinachtsstimmung mit Singen, Vorlesen, Essen und Trinken. Der Höhepunkt war aber die Bescherung durch den Weihnachtsmann. Jedes Kind erhielt eine Tüte mit Süßigkeiten und Obst sowie ein Buch. Die Mittel für die Bescherung stammen aus den Erträgen der logeninternen Gabensammlung, die Schokoladeerzeugnisse wurden von der Firma Riegelein, Cadolzburg spendiert.

„Wir geben nicht nur, sondern werden durch die strahlenden Kinderaugen auch reich belohnt” erklärt Logenvorstand Frank Emmerich.

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Unterstützung zur Sanierung des Logenhauses

Loge dankt den Zuschussgebern für die Unterstützung

Acht Monate dauerten die Baumaßnahmen zur Renovierung der Außenfassade des Fürther Logenhauses ‐ jetzt erstrahlt es wieder in neuem Glanz. Wo es ging, wurde die alte Bausubstanz erhalten und die Ausbesserungen wurden mit Antragungen durchgeführt. Es gab aber auch viele Stellen, die neu ersetzt werden mussten. Neben den Säulen waren vor allem die allegorischen Frauengestalten „Wahrheit und Freundschaft” am Giebel schwer beschädigt. In einer Feierstunde am 24.09.2015 sprach die Loge den Zuschussgebern ihren herzlichen Dank aus.

Bereits Emmerichs Amtsvorgänger Horst Kreppel leitete im September 2011 eine detaillierte Untersuchung durch die Firma ProDenkmal (Bamberg) ein. Das Ausmaß der Schäden stellte die Loge mit ihren knapp 70 Mitgliedern vor zunächst unlösbar scheinende finanzielle Probleme.

„Ohne finanzielle Hilfen von Bund, Freistaat und der Stadt Fürth sowie des Logenhausbauvereins hätte die Loge die Kosten in Höhe von mittlerweile rund 400 000 € nicht bewältigen können.” erklärt Frank Emmerich, Vorstand der Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft”.

Besonders dankte er auch Bundesminister Christian Schmidt und der Landtagsabgeordneten Petra Guttenberger, die ihn bei der Suche nach Fördermitteln halfen sowie dem Ingenieurbüro von Wittke für die Planung und Bauleitung der Maßnahmen und allen beteiligten Firmen für die fachgerechte, reibungslose und unfallfreie Durchführung der Arbeiten. Auch die persönliche Unterstützung von OB Dr. Thomas Jung und die gute Zusammenarbeit mit dem Bauamt wusste Emmerich zu würdigen.

Grußworte an die Loge wurden im Anschluss von Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, OB Dr. Thomas Jung, Barbara Ohm (Logenhausbauverein) und Karl Deckart, Zugeordneter Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland ausgebracht.

Im Anschluss lud die Loge zu einem Imbiss und Führungen durch das Logenhaus ein. Dass das Haus auch eine Faszination auf die Fürther Bürger ausübt, bewies der Zulauf von Besuchern im Rahmen der Stadt(ver)führungen.

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Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit 2012

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Am 14.10.2012 verlieh die Freimaurerloge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ den „Preis für vorbildliche Mitmenschlichkeit“ an das Kabarettisten-Duo Volker Heißmann und Martin Rassau. Die Loge würdigte damit das humanitäre Wirken von Volker Heißmann in der Kirchengemeinde St. Paul und von Martin Rassau in der Hepatitishilfe. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Das Preisgeld stammt aus der logeneigenen Dres.-Heinz-und-Eva-v.-Plänckner-Stiftung. (v.l.n.r) Stiftungsverwalter Dr. Markus Algner, Volker Heißmann, Logenvorstand Horst Kreppel, Martin Rassau.

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