300 Jahre Freimaurerei – 1717 bis 2017
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2017 wurde die Freimaurerei 300 Jahre alt. Aus diesem Anlass führten die fränkischen Logen verstärkt öffentliche Veranstaltungen durch.
Das Veranstaltungsprogramm der Logen aus dem Jubiläumsjahr kann noch als PDF-Datei heruntergeladen werden.
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Am 11. und 12. März 2017 fand der Höhepunkt der über das ganze Jubiläumsjahr verteilten Veranstaltungen der Fürther Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft“ statt. Nachfolgend der Bericht über die Stadtführung und den Festakt.
Am 11.03. lud die Loge zu einer Führung „Fürther Freimaurer – Wegweiser in der Stadtentwicklung“ mit anschließender Logenhausbesichtigung ein. Fast 90 Personen informierten sich über das Wirken der Logenbrüder zum Wohle ihrer Heimatstadt. Stadtführerin Michaela v. Wittke informierte die Besucher ausführlich über die Brüder Schiller, Seeling, Löwensohn, Kurz, Gundelfinger, Holzinger, Kurz, Kißkalt, und Mailänder. In einer Pause erhielten die Gäste Getränke und Brezen in „Winkelmaß-und-Zirkel-Form“ was ein allgemeines Schmunzeln auslöste.
Der Festakt, für den OB Dr. Thomas Jung die Schirmherrschaft übernommen hatte, fand am 12.03. im Festsaal des Logenhauses statt. Rund 150 Gäste nahmen daran teil. Neben Großmeister Karl Deckart und Distriktmeister. Hannes Brach waren Personen aus dem öffentlichen Leben (MdL Petra Guttenberger, Bezirksrat Michael Maderer, Stadträte) sowie viele Brüder aus nah und fern vertreten – davon sogar 14 Brüder aus Zürich. Nach seinem Grußwort überreichte OB Jung an Logenvorstand Frank Emmerich einen Scheck in Höhe von 1000 € für Arbeiten am Logenhaus. Auch Bundesminister Christian Schmidt sandte der Loge eine schriftliche Grußbotschaft, die verlesen wurde. „Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ist die Geisteshaltung der Freimaurer heute wichtiger denn je“ betonte Minister Schmidt.
Im Vortrag des Historikers Jean Manuel Pauli „Freimaurerei ist ein eigenartiges System…, oder: Die vielen Wurzeln einer diskreten Gesellschaft“ wurde die Entwicklung der Freimaurerei vorgestellt und als Beispiele die Logen in Ansbach, Erlangen Nürnberg und Fürth aufgeführt.
Nach einer Pause mit Imbiss fand ein moderiertes Podiumsgespräch „Warum Freimaurerei? – Warum ich Freimaurer wurde und noch immer bin?“ statt, in dem auch die Zuhörer mit eingebunden wurden. Die Podiumssteilnehmer wussten auf die Fragen des Moderators und des Publikums profund zu antworten und machten deutlich, welche der vielen Facetten der Freimaurerei sie besonders faszinieren und was sie an den Bruderbund bindet.
Die Fürther Nachrichten berichteten am 14.03. ausführlich über die gelungene Veranstaltung.
Mit rund 150 Personen war der Festsaal gut gefüllt.
OB Dr. Thomas Jung (links) überreicht an Logenvorstand Frank Emmerich einen Scheck in Höhe von 1.000 €.
Grünerla mit Freimaurerbreze
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